Seca 515 Manuale Utente Pagina 47

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Medizinische Basis • 47
Deutsch
seca Spezialität: Koordinatenkreuz
mit Toleranzellipsen
Neben der klassischen Darstellung von Auswertebausteinen in Zahlenwerten,
Bargraphen und Perzentilekurven, verwendet das
seca515/514 für die grafi-
sche Darstellung der Körperimpedanz und Fettmasseindizes Koordinaten-
kreuze mit sogenannten Toleranzellipsen.
Diese Form der grafische Darstellung ist von Professor A. Piccoli unter der
Bezeichnung Bioelektrische Impedanvektorzanalyse (BIVA) für die Interpreta-
tion der Körperimpedanz entwickelt worden.
Die Übertragung dieses Prinzips auf die Darstellung und Interpretation der
Fettmasseindizes dagegen ist eine Neuentwicklung von seca in Zusam-
menarbeit mit dem Institut für Humanernährung und Lebensmittelkunde der
Christian-Albrechts-Universität (CAU) in Kiel.
Bioelektrische Impedanzanalyse (BIVA)
Die BIVA nach Professor A. Piccoli ist eine graphische Darstellung der elektri-
schen Widerstände des Körpers. Dazu wird die Impedanz des Patienten als
Messpunkt in einem Koordinatenkreuz dargestellt: kapazitiver Widerstand
(X
C
) auf der Ordinate, ohmscher Widerstand (R) auf der Abszisse. Beide Grö-
ßen X
c
und R werden relativ zur Körpergröße (Länge des elektrischen Leiters)
betrachtet.
Mit der vektoriellen Darstellung kann ein Proband gleichzeitig hinsichtlich sei-
nes Geamtkörperwassers - respektive R- und seiner Körperzellmasse - res-
pektive X
c
- untersucht werden. Änderungen des Messpunktes (R, Xc) parallel
zur x-Achse weisen auf Änderungen des Flüssigkeitsvolumens hin, während
Veränderungen entlang der y-Achse eine Zu- oder Abnahme der Körperzell-
masse kennzeichnen.
Entsprechend werden die Quadranten des Koordinatensystemes benannt:
I: X
C
hoch, R hoch = niedriger Wasseranteil
II: X
C
niedrig, R hoch = hoher Zellanteil
III: X
C
niedrig, R niedrig = niedriger Zellanteil
IV: X
C
hoch, R niedrig = hoher Wasseranteil
Ein weiterer Vorteil der BIVA ist der Vergleich eines individuellen Messwertes
mit Referenzwerten. Die 50%-, 75%- und 95%- Precentilen werden als Tole-
ranzellipsen in das Koordinatensystem eingetragen.
Fettmasseindizes (FFMI und FMI)
Auf der Grundlage der Arbeit von Schutz et al., die vier typische Situationen
für die Relation von FFMI und FMI beschreibt, kann die von Professor A.
Piccoli entwickelte Systematik auch auf die Darstellung der Fettmasseindizes
angewendet werden.
Entsprechend werden die Quadranten des Koordinatensystemes benannt:
I: FFMI hoch, FMI hoch = hohe Muskelmasse
II: lFFMI niedrig, FMI hoch = Adipositas
III: FFMI niedrig, FMI niedrig = chronischer Energiemangel
IV: FFMI hoch, FMI niedrig = geringe Muskelmasse
Des Weiteren werden auch für FFMI und FMI auf den Achsen des Koordina-
tenkreuzes der FFMI (Abszisse) und der FMI (Ordinate) angetragen. Auch für
die Fettmasseindizes werden die 50%, 75% und 95%- Perzentilen als Tole-
ranzellipsen dargestellt.
Z(R)
Z(Xc)
II I
IVIII
95th
75th
50th
y
x
Z(FMI)
Z(FMMI)
95th
y
x
75th
50th
II I
IVIII
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